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AMD Ryzen 9000 X3D RAM Reference Guide – 8200 2:1 vs. 6400 1:1, 2R vs. 1R, Optimized vs. EXPO vs. JEDEC in Synthetics and Gaming

Ryzen X3D CPUs are known to be a force in gaming, even without fast RAM. However, this doesn’t mean that optimized system memory settings can’t be used to achieve even better performance. After all, the cache is just that – a cache – and sooner or later the data has to be written to or read from the RAM. Not every gamer has the time, inclination or tinkering skills to manually optimize DDR5 to the limit. As so often in life, however, the 80/20 principle also applies here – 80% of the yield can be achieved with 20% of the effort. This is precisely why XMP and EXPO exist, which take the first steps for the user and “guarantee” a performance boost with a few presets.

That’s exactly what I want to show you today. How much performance can you really gain by optimizing beyond EXPO? Is it worth making the jump to 2:1 mode? How do large dual-rank kits react at these limits? Is the effort of manual tuning worth it in the end? And you can also find out why the X670E Gene almost drove me crazy.

I’ll also try to give you a few tips and general recommendations for RAM overclocking on the AM5 platform. After all, even EXPO/XMP/DOCP and whatever else it may be called is ultimately still OC operation. At this point, I would also like to refer once again to our basic article on RAM overclocking. Neither the principles nor the demands on stability have changed since then, and anyone processing critical data on their computer should also stress-test their EXPO profile!

Official specifications for Ryzen 9000 X3D

But let’s start with the official AMD specifications. It clearly states for all Ryzen 9000 X3D CPUs: DDR5-5600 is supported with 2 RAM modules, each with 1 or 2 ranks. DDR5-3600 is supported with 4 modules, each with 1 rank (1R) or 2 ranks (2R). Beyond that and in between there is nothing.

This means that if you currently buy a 32 GB, 2x 16 GB kit, DDR5-5600 is supported and should even run automatically without any intervention in the BIOS. This also applies to a 96 GB, 2x 48 GB kit, as these are 2 modules, each with 2 ranks, each with 8 24 Gbit ICs.

Conversely, with 64 GB consisting of 4x 16 GB modules, only DDR5-3600 is supported. This is because as soon as 4 modules and therefore both slots of each channel are active on a 4-slot mainboard, the supported clock rate automatically drops to 3600 Mbps. The reasons for this may be known to some – signal integrity and reflections in daisy-chain topologies etc. – but this is all secondary.

The important thing is to always stick with 2 modules first, 1 per channel, and choose the largest possible size. Only when 2 dual-rank modules do not provide enough capacity for the tpta; capacity you want is it sensible to move to 4 RAM modules. All this, of course, in the context of maximum clock speed and performance. You should also bear in mind that the specifications refer to RAM ICs that are available at the time of the CPU launch, i.e. 16 Gbit and 24 Gbit chips. It remains to be seen how this all relates to 32 Gbit ICs, which have already been announced by some manufacturers.

 

Kommentar

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ipat66

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1,791 Kommentare 1,993 Likes

Gutes Review Xaver.
Mir gefällt die kurze und knackige Zusammenfassung am Ende des Artikels ...
Man weiß sofort auf was man achten sollte, was etwas bringt und was weniger sinnvoll ist.

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grimm

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3,639 Kommentare 2,708 Likes

Für mich als "lazy OCer" (Klick auf EXPO) ein erhellender Artikel - Danke!

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Feen-Schubser

Veteran

234 Kommentare 122 Likes

Danke für das Review und vorallem die Zusammenfassung für Menschen wie mich, denen es sehr schwer fällt sowas auszuwerten für sich.😔
Wobei man das heute wohle einfache Sprache nennt. 🫣
Myth Busted oder wie war das?🥳

Aber für mich mit einen 5800X3D und DDR4 ist eben die Frage.
Ich spiele gerne mal aktuellere aber auch ältere Spiele in 4K (soweit unterstützt), etwas Internet, Visual Studio, alte Filme in x264 umwandeln.
Natürlich auch am testen mit lokaler KI / AI.

Auf DDR6 warten oder DDR5 und 9800X3D?
Der 9XXX3D reizt mich schon sehr und die Plattform.
Ende 2026 wäre ja jetzt nicht so lange hin, aber Vermutung.

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B
Besterino

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7,630 Kommentare 4,144 Likes

Besten Dank für den Test - für sowas bin ich hier (weniger für Herzklabaster, Entzugsgeschichten & Co.).

Mir würde es in den Diagrammen helfen, wen Du statt den kryptischen Bezeichnungen wie H…R2 in diesem Fall was für mich „sprechenderes“ genommen hättest, z.B. einfach die Kit-Kapa - das wäre ja hier mit 32GB/48GB/96GB easy zur Unterscheidung gegangen.

Was ich noch spannend fänd wäre mal ein Tuning Guide zur Vollbestückung… Ich hab hier zwei der Corsair 96GB 6000@CL30 Kits hier, die bekomm ich (Laie mit wenig Geduld) aber nur mit glaub 5400 (vielleicht waren es auch nur 5200 - ist schon eine Weile her) stabil. Immerhin besser als 3600 aber halt immer noch unter Spec für 2 Module…

Werde mich bei Gelegenheit vielleicht doch nochmal an 6200 oder gar 6400 bei 2 Modulen versuchen, momentan reicht mir 6000@CL28.

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Feen-Schubser

Veteran

234 Kommentare 122 Likes

@Besterino
Ich übersetze mal.
H24M = IC = Chip auf dem Ram
Wobei du deinen Ram auch auslesen kannst was du hast.
Aber auf welchen Mainboard / CPU nutzt du den Ram?

Wobei:

Dann ist RAM OC von diversen Faktoren abhängig.
Gib viele Foren die sich damit beschäftigen.

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B
Besterino

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7,630 Kommentare 4,144 Likes

Ich verstehe schon, was das heißt. Aber im Diagramm ist es für mich trotzdem leichter zu überblicken / zuzuordnen wenn da steht 96GB statt H24M 2R - zumal ich die Übersetzung irgendwo aus dem Text erschließen (und behalten) muss. Immerhin sind hier „nur“ drei Kits im Test, die sich schon allein über die Kapazität eindeutig identifizieren lassen. Macht es dem Leser m.E. schon leichter. War nur als kinstruktiver Verbesserungsvorschlag gemeint. Ich komme auch so klar.

Zu deiner anderen Frage: bei mir werkelt alles auf einem MSI MAG X870E Tomahawk.

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M
Moeppel

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952 Kommentare 361 Likes

Was würde man hier noch tunen wollen?

Wenn die CPU oder das Board nicht mehr hergibt, sieht es halt mau aus. Sonst gelten die gleiche Regeln:

Höchstmöglicher Takt im 1:1 Verhältnis und der Rest sind dann Subtiminggeschichten, ohne den Chip über VSOC Voltage zu grillen :P

Habe selbst ein 96GB Corsair-Kit, allerdings keine Boardvollbestückung - also 2x48gb.

EXPO/XMP läuft out of the Box (9800X3D, 6000mhz 1:1) und einige der Subtimings wurden ein wenig getuned.

Kein Problem auf meinem X670E ProArt - mit 4 Riegeln aber ggf. auch eine ganz andere Geschichte.

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OldMan

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797 Kommentare 478 Likes

@skullbringer Vielen dank für den Artikel und natürlich für die Zeit die Du da investiert hast! Echt super Job gemacht, Respekt!

Also wenn ich das richtig verstehe dann hast Du 4 Riegel zu je 48GB also insgesamt 192GB mit 5200 am laufen. Richtig? Das ist hier schon mehr als man erwarten darf und da wird auch nicht viel mehr gehen! Wenn Du nur 2 Riegel nimmst geht natürlich etwas mehr. Ich habe meine 4 Riegel (sind die gleichen wie im Test hier auch nur mit max. 5200 zum stabilen laufen gebracht.

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A
AMDLinux

Neuling

6 Kommentare 3 Likes

Ein wirklich guter Artikel, war interessant ihn zu lesen. Ich fande vor allem das Fazit mit den Punkten nach Wichtigkeit sortiert, sinnvoll!

Danke dafür! :)

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Karsten Rabeneck-Ketme

Moderator

317 Kommentare 136 Likes

Wow was für eine Arbeit. Top

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skullbringer

Veteran

356 Kommentare 413 Likes

Danke für das Feedback! Ich versuche mal meine Herangehensweise bei den Config Abkürzungen zu erklären, die zugegebenermaßen für Überflieger verwirrend sein könnte.

Es gibt da ein paar Herausforderungen:
1. Von der Kapazität lässt sich der IC nicht ablesen, nicht mal seine Kapazität. Z.B. wurden vor kurzem 32 Gbit ICs vorgestellt. Folglich würden 8 dieser ICs ein 32 GB RAM Modul ergeben. Man bekommt aber auch mit 16 16 Gbit RAM ICs ein 32 GB Modul. Das erste wäre Single-Rank, das zweite wäre Dual-Rank.
2. RAM Kits haben ellenlange Namen und Spezifikationen. Teilweise gibt es vom selben Hersteller Kits mit den gleichen XMP/EXPO Profilen und Kapazitäten, sodass man die SKU-Nummer nennen müsste, und diese wiederum zu entschlüsseln ist für jeden Hersteller eine neue Wissenschaft.
3. Die Eigenschaften von Takt und Timings sind zwischen RAM ICs extrem unterschiedlich. Hersteller verkaufen teilweise Kits mit gleichem XMP/EXPO Profil mit verschiedenen ICs. Das eine Kit hat dann z.B. 10% OC Potential, das andere 50%. Die Zahlen sind nicht mal übertrieben. So gesehen, wäre das Kit zu nennen sogar umständlicher bis irreführend.
4. Irgenwann wird die Legende des Datensatzes länger als der Diagramm Balken :D

Ja klar, wer als Leser entweder nicht von Anfang an dabei bleibt, oder die verschiedenen RAM ICs schon kennt, ist versteht bei den Diagrammen teilweise "Bahnhof". Auch das ist gewissermaßen Teil des Guides: Wer sich wirklich für RAM Performance interessiert, muss die ICs eines Kits kennen.

Und für Alle, die es doch nicht so genau wissen/verstehen wollen (was völlig okay ist!), gibt's ja am Ende die verdaute Zusammenfassung.

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B
Besterino

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7,630 Kommentare 4,144 Likes

Glaub, Ihr wollt mich nicht verstehen? ;)

Deine Bezeichnung macht in der Tat total Sinn, wenn man einen Haufen Kits (oder Riegel) miteinander vergleicht. In ganz konkret DIESEM Artikel geht es aber doch nur um drei mit eben unterschiedlichen Größen. Wenn einer über diesen Artikel wissen will, was dass für das eigene Kit bedeuten mag oder noch ganz andere Riegel, der muss eh tiefer einsteigen und kann dann ja bei der Beschreibung im Text schauen, welche ICs das sind. Wenn einem aber nur erstmal der Artikel reicht, reicht „ach, hier performed das 96GB Kit ja sogar besser als…“

Nochmal deutlich: mir ging es nicht darum, wie bezeichnet man ein beliebiges Kit (oder die relevanten Komponenten) immer absolut möglichst eindeutig, sondern wie wäre es NUR HIER auch einfacher/verdaulicher gegangen. :)

Aber war ja nur ne Idee. Ich hab die Informationen, die für mich spannend waren, ja durchaus auch so rausbekommen. ;)

Insofern: alles gut und mach gerne mehr solche Artikel. :)

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MGFirewater

Veteran

269 Kommentare 106 Likes

Subtimings zu optimieren war easy und hat auch schon ordentlich Performance gebracht. Allerdings scheitere ich dran 6200 MHz zu booten. Keine Ahnung welche der vielen Spannungen im aktuellen b850 UEFI man da anpassen muss.

Es ist ja nicht nur vsoc sondern noch vddg usw. Zumal zentiming bei meinem Board einige Spannungen immer falsch ausliest.

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c
cennax

Mitglied

31 Kommentare 22 Likes

Schönes Update! Dank deinem ddr5/am5 tutorial läuft bei mir der A die mit 1:1 6400 MT/s und ein wenig optimierten subtimings. Klevv war auch ein super Tipp.

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8j0ern

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4,239 Kommentare 1,375 Likes

View image at the forums

(y)

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H
Holle88

Mitglied

11 Kommentare 1 Likes

mein 9800X3D läuft mit dem ASRock Pro RS AMD X870 sowie 48GB (2x 24GB) Patriot Viper Xtreme 5 RGB DDR5-8000 DIMM CL38 Dualkit @1.45V CL38-48-48-84 (sind wohl SK Hynix A-Die Speicherchips) mit 1:2 UCLK:MCLK (2000/4000Mhz)
chatgpt sagt auf 6000er getrimmt sind ein paar FPS (5-10) mehr drin, aber bei 8000MT ist der Durchsatz höher.
der 8000MHz ist XMP Einstellung. Einzig die Biosversion musste auf 3.15 bleiben statt 3.20, da läuft er sonst nicht.

@skullbringer Bringt es was bei dem Teiler 1:2 den UCLK auf 2200MHz zu stellen und asynchron zu fahren wie du im Artikel schreibst? Mir ist das nicht so ganz klar wie das funktioniert, schiebt bei asynchron der Daten in eine Art Buffer wo der MemoryController vom Ram sich die Daten holt (oder umgekehrt beim Schreiben respektive Lesen)?

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H
HerrFornit

Veteran

126 Kommentare 76 Likes

Danke für den Test! Finde auch die Zusammenfassung sehr gelungen :)

Kann man diese OC Prinzipien so auf den 9700x übertragen?

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skullbringer

Veteran

356 Kommentare 413 Likes

UCLK 2200 MHz bei 1:2 wäre MCLK 4400 MHz und DDR5-8800. Meinst du FCLK 2200 MHz? Mehr FCLK ist immer besser bei Ryzen 7000, 8000, 9000 CPUs. Die Abhängigkeit zwischen FCLK und UCLK wie bei Ryzen 5000 gibt es so nicht mehr. Für mehr Details empfehle ich die Videos von SkatterBencher:

Die OC Prinzipien an sich ja. Aber die CPUs ohne X3D Cache sind mehr vom RAM abhängig und entsprechend sind die Performance-Unterschiede größer. Bein non-X3D CPUs lohnt sich das RAM-Tuning mehr.

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imprezzion

Neuling

4 Kommentare 4 Likes

I tested what you mentioned on my Gene with 3003 BIOS and a 9800X3D with 2x16 SR A-Die Corsair Dominator Titanium's.

8000 vs 6400 vs 5600.

I saw the exact same thing.

8000 was 52.428 sec, 6400 was 54.734 sec, 5600 (same timings and FCLK as 6400) was 46.200 sec so it was miles miles miles faster.

It's completely true and the Gene is really really broken right now. This does explain why my B650M-HDV/M.2 in my other rig with 6200C36 RAM felt faster than this rig did with 6400C26.

I am very much over the hype for the Gene so I will order a AsRock B850M-X WiFi R2.0. also 1DPC, 5 pwm headers with 4 36w ones, the Gene only has 2, more argb headers, wifi (will swap mediatek with an Intel ax210), proper non Intel 2.5g nic, that board looks incredible and best of all its €120 bucks..

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Xaver Amberger (skullbringer)

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