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DRAM shortages until 2028 – The PC market is bleeding while AI servers gorge themselves

The global DRAM markets are facing an ongoing supply crisis: according to internal forecasts by one of the largest memory manufacturers, SK Hynix, growth in standard DRAM will lag behind demand until at least the end of 2028. What was previously perceived as a temporary bottleneck is developing into a structural problem, with far-reaching consequences for end customers, OEMs and the entire PC economy.

Supply vs. demand: reality speaks a clear language

SK Hynix’s internal analysis shows that commodity DRAM, i.e. classic RAM for PCs and mainstream devices, will not experience any significant increase in production in the coming years. This is not a brief supply shock, it is a protracted capitulation to reality. Manufacturers have redirected their capacities in favor of AI servers, HBM and server modules, where margins are significantly higher and long-term contracts are more predictable.

The result:

  • DRAM inventories at historically low levels, tightening availability for PC manufacturers;
  • Prices remain high or continue to rise because there is a wide gap between supply and demand;
  • Consumer PCs are becoming more expensive without real demand in the traditional segment justifying this price increase.

Focus on server and AI segment: Strategically plausible, but brutal for consumers

SK Hynix and other large memory manufacturers are taking a conservative approach to capacity expansion: high profitability is better than overcapacity, which ultimately kills prices. Sounds like a classic, risk-averse corporate strategy, but it is a double-edged sword:

  • Server DRAM is growing rapidly, driven by cloud providers, AI training, hyperscale data centers.
  • The analysis predicts that the share of server DRAM will increase from 38% in 2025 to 53% by 2030, a shift that will literally bleed the traditional PC market dry.

In simple terms, the storage industry has decided that AI servers are more important than your next Windows upgrade.

Production and inventory: The situation is worse than expected

Reports from the market indicate that certain production slots for 2026 are already sold out, and not of PC memory, but of server DRAM and HBM. This is no longer a rumor, but apparently a reality in production planning.

At the same time, stocks of PC DRAM remain extremely low, leading to poorer allocation conditions and further price increases. So if you think RAM prices are falling again, you should recalibrate your expectations.

Side battle NAND, similar story, different construction site

A similar pattern is also emerging in the NAND sector: although demand is growing overall, consumer supply here is also dominated by the server and enterprise segment. Higher margins draw resources to where the profit is and not to where demand or politics would like it to be.

Consequences for consumers and OEMs

At the end of the day, this means

  • Price volatility remains, RAM and NAND will not become tangibly cheaper
  • PC manufacturers are under pressure because components are expensive and in short supply
  • DIY market and low-cost systems suffer, simple laptops & desktops become rarer and more expensive
  • AI PCs are gaining market share, but even there the memory share is expensive

In short: The storage industry has reorganized itself and the classic PC market is the loser of this shift.

Source: BullsLab

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Ghoster52

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1,777 Kommentare 1,438 Likes

Die reißen mit ihren "KI & AI Wahn" eine ganze Branche in den Keller und alles was mit dran hängt. :poop:
Nächstes Jahr werden dann noch Grafikkarten, TVs & Smartphone teurer, die brauchen ja auch etwas Speicher.
Verrückte Welt, zum Glück brauche ich gerade nichts oder kann drauf verzichten...

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S
SpotNic

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Mich würde mal interessieren, wo das nun auf einmal so extrem herkommt. Kann mir noch keiner sagen, dass die Hersteller die Marktentwicklungen nicht auf dem Radar haben, entsprechend investieren und man anhand der Absätze von Nvidia den Bedarf an Speicher nicht ableiten hätte können.

Was ist denn da in der kurzen zeit nun passiert, was sich nicht die letzten 5 Jahre schon angedeutet hat?

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G
Gorden

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57 Kommentare 19 Likes

Nennt sich halt Kapitalismus. Der Markt regelt nach dem gut dünken der Gier.
Es wurde noch nie so große Imaginäre $ Werte unter den großen IT Firmen hin und her geschoben und als Wachstum dargestellt, ob wohl jedem klar sein sollte, dass es nur ein Schneeballsystem ist. Aber damit lässt sich immer mehr Kredit erzeugen und kleine Firmen und einzel Personen verlieren wie immer.

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El OPA

Neuling

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Vielleicht könnte es helfen mal chineschische Ram und Nand Hersteller zu testen . Auf ALIBABA gibt da ein paar Hersteller . Ob das hilft oder ob die EU wiedermal Schranken aufbaut , weiss ich nicht .

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S
SpotNic

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1,616 Kommentare 788 Likes

Das ist mir zu einfach. Das KI Geschäft boomt ja nicht erst seit ein paar Monaten. Und mit Gier hat das erstmal auch nichts zu tun und mir gehts auch garnicht um die Preise, die Zusammenhänge sind mir klar. Mir gehts darum, wo auf einmal der Speicherbedarf herkommt, ohne dass die BigPlayer ihre Fertigungskapazitäten angepasst haben.

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b
bitracer

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sam altman hat sich für ~2 JAHRE gleichzeitig bei sk hynix und micron (so berichtet mlid) Produktionskapazitäten gekauft. dRAM-Speicher wird zur Zeit von 3 großen Produzenten gefertigt:
SK Hynix,
Micron
Samsung.
2 von 3 Unternehmen sind reine shareholder-value Gesellschaften. Samsung soll wohl unter der Kontrolle einer Eignerfamilie sein. Die machen manchmal lustige Moves - die Kamera-Sparte ist nach ein paar Jahren wieder aufgegeben worden.

Spoilerinhalt versteckt.

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Gorden

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57 Kommentare 19 Likes

Dann vielleicht hier eine kurze Erklärung:

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S
SpotNic

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Das Beantwortet meine Frage aber immernoch nicht, warum das kein Hersteller in der Dimension auf dem Radar hatte.

Als der Ganze Bums mit dem Solarpanels losging wurde extrem investiert mit dem Ergebnis, dass man die Dinger nun hinterhergeworfen bekommt weil massig überkapazitäten.

Nun ist mir klar, dass Ram keine Solarpanels sind, die Prozesse zur Skalierung sind aber die gleichen.

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Gorden

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57 Kommentare 19 Likes

Doch hatten sie, aber das heißt nicht das sie in deinem Interesse handeln. Wie bereits geschrieben Gier ist der Treiber. Warum ausbauen, wenn man mit weniger mehr umsetzte machen kann.

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b
bitracer

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dRAM war im Sommwr gerade "günstig wie nie".
Da haben die Hersteller kaum Interesse zusätzliche Kapazitäten zu planen. Und dann kommt Altman und haut geheimdienstmäßig zwei von drei Produzenten in die Pfanne - die Scalper wittern ein Bomben-Weihnachtsgeschäft und: here we are.

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Dragon of Luck

Veteran

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Copy that - die Hersteller schätzen einfach nur ab, wie hoch Sie den Preis setzen können ohne Verluste in den Absatzzahlen. Schon lange bekannt im Bereich der Musikinstrumente.

Und NV-Käufer haben als Vorreiter gezeigt: Fast jeder Betrag kann verlangt werden - es wird weiterhin gekauft.

Das breitet sich jetzt einfach langsam auf die ganze Branche aus.

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c
christoph1717

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Ich denke das wird sich auch auf die Spiele Industrie auswirken.
Da ich ein guten Vorrat bei steam und Epic habe würde ich den erst mal abarbeiten bevor was neues gekauft wird.
Also wenn keine neuen "Leistungshungrigen" Spiele gekauft werden komme ich auch gut mit der vorhandenen Hardware aus.

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b
bitracer

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966 Kommentare 439 Likes

muß mich im Übrigen korrigieren:

K.A. ob da jetzt was draus geworden ist - ich nehme mal einfach an: jawohl!
ein perfekter Sturm, mal wieder!
Jetzt sind halt nicht mehr nur "optionale" Grafikbeschleuniger betroffen, sondern alles und jeder, der Hauptspeicher neu braucht.

Schöne neue Welt!

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TGH1978

Veteran

129 Kommentare 98 Likes

Das kann man nur aussitzen. Ist zwar für den Endkonsumenten schei... aber ändern werden wir das alle miteinander nicht.

Ich bin natürlich genauso wie viele Andere hier, immer interessiert an neuen Produkten, und natürlich hat man auch immer gerne das Neueste, aber ich glaube in vielen (privaten) Fälle wir es kaum einen Unterschied machen, ob man mal einfach etwas länger das "alte Zeug" nützt oder nicht. Da muss man dann halt mal, einfach ein bisschen mehr auf die Vernunft hören, und das reine "Haben-Wollen" Denken hinten anstellen. Und ich nehme mich da punkte "Haben-Wollen-Faktor" gar nicht aus, das kennt eh jeder von uns.

Aber um ehrlich zu sein ich merke mit meinen i9-12900K mit 4x 16GB DDR4-4600 CL18 im Alltag nirgendswo das ich auch nur annähernd an "Leistungsgrenzen" stoße...

Also ich für meinen Teil werde, wenn in den nächsten Monaten jemand im Bekanntenkreis zu mir kommt er braucht einen PC, halt verstärkt wieder auf AM4 bzw. Sockel 1700 und auf DDR4 RAM setzen. Ich trau mich mal behaupten für ca. 90% der "normalen" PC-Nutzer, wird das keinen Unterschied machen.

Und für Gaming-Rechner (sofern wir uns bei den Gesamtausgaben von ca. EUR 1000,- bis EUR 2000,- bewegen) glaube ich, dass die Ersparnis zwischen DDR4 zu DDR5 RAM, als Investition in eine stärkere Grafikkarte viel besser angelegt ist...

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feris

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Wie Klopapier zur Corona-Zeit.
Erst wird es knapp, dann wird auf Teufel komm raus gebunkert.

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Alkbert

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Die Entwicklung ist für mich absolut logisch und nachvollziehbar. Dass wir als Endverbraucher in den Augen der Industrie lediglich als willige Doofies wahrgenommen werden, hat sich schon auf der Computex gezeigt, als Jensen die Nvidia Spielergemeinde praktisch mit keinem Wort gewürdigt hat. Und das zieht sich letztlich durch alle Sparten. Graphikkarten: Schweineteuer. HEDT Workstations bei INTEL: Seit So2066 nicht mehr existent. DDR5: Mangelware. Mein Fazit: Es interessiert "die da oben" einen feuchten Dreck, ob und wie wir unser Zeug herbekommen. Und wenn wieder was Brauchbares zu vernünftigen Preisen auf den Markt kommt: Wir werden angekrochen kommen und denen wieder aus der Hand fressen - Hand drauf !

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feris

Mitglied

78 Kommentare 60 Likes

Bin vollkommen bei dir. Vote with the wallet verstehen viele nicht.
Sieht man ja an den Streamingdiensten, um nur mal ein Beispiel zu nennen.
Viele kaufen jetzt trotzdem. Sieht mal auf diversen Deal Portalen.
Da wird gekauft, als ob ihr Leben davon abhinge.
Mit dem Alter kommt mehr Geduld.
Ich sitze das aus. Wollte eigentlich mit ZEN 6 meine AM4 Plattform erneuern.
Ist aber die Frage, ob sich das lohnt. Ende 2027 steht ja schon fast wieder eine neue Plattform vor der Tür.

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b
bitracer

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966 Kommentare 439 Likes

Mit am4 ist man ja noch lange nicht abgehängt. Und irgendwann kommt die nächste Konsolengeneraton und mit ihr steigen wieder die Mindest-Bedürfnisse der Spiele nach cpu und Speicher.
Also wenn der Schuh jetzt noch nicht zu sehr drückt - wie mir Anfang des Jahre mit meinem x99 - dann ist Kaufzurückhaltung sicherlich keine schlechte Wahl.
Und schnell noch einen zen3 abstauben (z.B. auch gebraucht?) für solche auf zen1(+) ist wohl auch noch leistbar im Verhältnis.

Eigentlich sollten wir froh sein, daß die wirklich einschneidenden Entwicklungszyklen länger geworden sind. Und es ein wenig mehr auskosten.

Diesen dRAM- und Flash-SuperGAU haben wohl die wenigsten von uns kommen sehen. fügt sich zumindest aber bei SSDs recht nahtlos in das Preismosaik der letzten Jahre ein, wo eine Verdoppelung der Kapazität pro Chip recht häufig mit ebenfalls einer Verdoppelung an Endpreis einherging - und man sich bereits fragte: ist das die neue Abschöpfungsmasche nach der totalen Konsolidierung von mechanischen Fetplatten?

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About the author

Samir Bashir

As a trained electrician, he's also the man behind the electrifying news. Learning by doing and curiosity personified.

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